Vortragsreihe zum jüdischen Leben in Lüdinghausen

II. Synagoge, Frevel am jüdischen Friedhof, Deportationen aus Westfalen und eine Männerfreundschaft

In Kooperation mit dem Heimatverein Lüdinghausen

In der NS-Zeit wurden die jüdischen Familien immer mehr eingeengt. Im Vortrag skizziert der Autor diese Maßnahmen. Dazu zählen herausragend die Reichspogromnacht und die erste Deportation westfälischer Juden im Dezember 1941. Dieser ersten folgten mehrere Deportationswellen bis zum fast völligen Verlöschen jüdischen Lebens in der Stadt. Erzählt wird ebenso die mutige Rettungstat eines einzelnen Menschen. So überlebte der jüdische Tierarzt Dr. Adolf Abraham Strauß mit Hilfe zweier Kriegskameraden von 1944 bis zum Kriegsende ein Jahr versteckt in Lüdinghausen.
Michael Kertelge ist Theologe und Historiker und als Pastoralreferent der katholischen Kirchengemeinde St. Felizitas Lüdinghausen und Seppenrade tätig. Er ist Vorstandsmitglied im Heimatverein Lüdinghausen.




1 Abend, 16.09.2021
1 Termin(e)
Michael Kertelge
10106-L
Burg Lüdinghausen, Amthaus 14, 59348 Lüdinghausen, Kapitelsaal, EG
kostenfrei

Belegung: 
 (Plätze frei)
Die Veranstaltung ist bereits beendet.
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