Vortragsreihe zum Jüdischen Leben in Lüdinghausen

I. Jüdisches Leben, jüdische Kultur in Lüdinghausen (1800-1938). Von den Anfängen bis zur Reichspogromnacht in einer westfälischen Kleinstadt

In Kooperation mit dem Heimatverein Lüdinghausen

Lüdinghausen gehörte zum Fürstbistum Münster. Dort durften sich keine Juden niederlassen. Erst nach 1800 (Napoleon) siedelten sich die ersten jüdischen Familien in Lüdinghausen und Seppenrade an. Sie bauten sich eine Synagoge und einen Friedhof. Vorab gab es nur vereinzelte „Vergeleitungen“ (behördlich genehmigte Ausnahmen zu bestimmten Anlässen, bspw. der Reise zu einer jüdischen Hochzeit). Der Vortrag berichtet von diesen Anfängen, informiert über die Wahl von Nachnamen, beleuchtet die Sozialstruktur und macht aufmerksam auf den Austausch zwischen Juden und Christen in einer Kleinstadt.
Michael Kertelge ist Theologe und Historiker und als Pastoralreferent der katholischen Kirchengemeinde St. Felizitas Lüdinghausen und Seppenrade tätig. Er ist Vorstandsmitglied im Heimatverein Lüdinghausen.




1 Abend, 09.09.2021
1 Termin(e)
Michael Kertelge
10105-L
Burg Lüdinghausen, Amthaus 14, 59348 Lüdinghausen, Kapitelsaal, EG
kostenfrei

Belegung: 
 (noch 23 Plätze frei)
Die Veranstaltung ist bereits beendet.
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